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Wie
man es nennt, die Höhere Macht, Gott, Tao, Universum ?
Egal, wenn man vertraut und sich einläßt, dann wirkt
diese Kraft.
Auch wenn man ein wenig zweifelt, egal… Ich erlebe es jeden
Tag.
Nichts wird geboren, nichts wird zerstört. Fort mit eurem
Dualismus, mit euren Vorlieben und Abneigungen. Jedes einzelne Ding ist eben
der Eine Geist. Fast jeden Tag; es gibt natürlich gute Tage, da will alles gelingen. Solche Tage des Erfolges kommen zwar selten vor, bauen aber unwahrscheinlich auf. Und sie sind leider auch sehr schnell vergessen. Ich gebe es zu, mir ginge es am liebsten jeden Tag gut, aber leider ist unser Leben von Wellenbewegungen bestimmt. Auf einen Höhepunkt folgt oft das tiefe Tal. Was nutzt es in dem Augenblick, wenn man weiß, dass alles zusammengehört und es sich um einen Vorgang handelt und nicht um 2 getrennte Dinge ? Nun, es ist aber so: Die 2 Seiten der Medaille gehören zu einer Münze. Sind wir doch einfach froh, das es nur 2 Pole gibt.
Dann fand ich das
Buch "Laß
dich vom Tao leben" vom
Autor Theo Fischer. Einige wissen vielleicht, dass ich zuerst
Gedankenstille
suchte, weil ich eine Menge Aufgabenstellungen
"vor der Brust hatte". Weil ich nachts nicht mehr schlafen konnte, weil
mehrere Gerichtstermine ins Haus standen. Ich wollte einfach meine
Gedanken ausknipsen; in meiner Jugend hatte ich über Zen
gelesen, und da hatte ich als Einziges zurückbehalten, dass
man da während der Meditation an nichts denkt. Obwohl, wie es
sich herausstellt soetwas oft dadurch erreicht wird, dass man seine
Atmung zählt, aber gerade mit Atem habe ich seit Kindheit meine
Probleme. Ich suchte ja auch nur die Gedankenstille, aber ich las mich
dann in den Zen ein. Der Autor, der mir dann "über den Weg lief" war Zen-Meister Zensho W.Kopp mit seinem Werk Seine markig kernige Sprache hat etwas von einem Koan. So steht an einer Stelle, als ein Zen-Schüler den Meister fragt, was denn die größte Wahrheit des Zens sei, da antwortet der Meister: "Hast Du heute schon gefrühstückt, dann geh' und spüle Deinen Napf." Oder an einer anderen Stelle heisst es, dass sogar der Hundhaufen auf dem Bürgersteig die Buddhanatur hat; an einer weiteren Stelle....
Kanshiketsu" Im Zen geht es darum, was wir erfahren, ohne es erklären zu wollen, da ist das Alltägliche wichtig. Bodhidarma sagt: "Offene Weite, nichts von heilig". Meister Zensho möchte uns auf den Web bringen: weg von den Programmierungen, die man Erziehung nennt, weg von unseren Bildern in der Gesellschaft bezüglich unseres Standes, weg von allen Spekulationen über die Existenz, weg von Spekulationen über Gott und die Welt und hinführen zu dem, was wir jeden Tag im Hier und Jetzt erfahren, unbewertet und ungeschönt. ... Und nach dem Studium aller Werke von Zensho stieß ich dann auf den Begriff des Tao. Irgendwo las ich das Zitat zum Thema "Gedankenstille: Zitat: Ja, klar, wie soll das auch gehen, einfach die Gedanken ausknippsen ?
OKee, also, nichts zu denken, das kann irgendwie ja auch nicht hinhauen, denn alleine, wenn wir daran denken, nichts zu denken ... Aber die Gedanken einmal bewußt zu beobachten, wenn wir sie sonst mehr automatisch betreiben, das will hinhauen und ist manchmal ganz schön anstrengend. So anstrengend, dass ich abends manchmal auch einfach dabei einschlafe, sagen wir einmal in Werbepausen, beim TV. Die Methode bietet sich an, wenn man gelangweilt die Zeit der emüdenden Werbung "überspringen" möchte, denn wir wissen ja, wie schnell die Zeit vergeht, wenn wir uns unserer Lieblingsbeschäftigung widtmen. Beim Zahnarzt vergeht die Zeit auch rasend schnell, aber das ist eine andere Geschichte. Darüber hinaus ist da die Frage, und ich komme da noch gezielt zu beim Thema Tao, ob wir während unseres Schlafes dem Urgrund aller Dinge so sehr nahe sind, dass wir es nur dem Versuch der Gedankenstille zu verdanken haben, dorthin gekommen zu sein, denn es sind nicht schwere Anstrengungen, die uns zum Tao führen, sondern alles ist stets ganz leicht. Zensho W. Kopp behauptet, dass das Tao direkt unter unseren Füßen liegt, und es ist einfach so, dass die erfahrene Wahrheit nicht erklärt zu werden braucht, weil sie einfach da ist und so ist, wie sie ist. Und, dass sie unter unseren Fußsohlen zu finden ist will ausdrücken, dass wir uns sehen, als Krönung der Schöpfung und als von der Schöpfung getrenntes Einzelwesen, und das ist ja nun einmal nicht so. Wir gehören zu allem, was es gibt dazu. Und wenn wir uns die Geschichte anschauen, so sind wir selbst, wie alle anderen Menschenkinder jeweils nur ein relativ kurzes Intermezzo in dieser, von uns erfahrenen Realität. Und das Wort "Realität" will unseren Zustand definieren und grenzt die wirkliche Realität damit ein. Die Realität oder das Tao oder vielleicht wirklich eine Höhere Macht wird das gewiss nicht sonderlich stören, was wir so für Gedankengebäude errichten, vielleicht gibt es auch gar keine höheren Mächte, vielleicht ist alles, was ist nur Zufall, wie wir ihn als Menschen begrifflich verstehen, aber warum auch nicht ? Fakt ist: Wir wissen es nicht. Manchmal tu'n sich Propheten hervor, die sich persönlich tagtäglich mit Gottvater unterhalten und sammeln eine riesige Anhängerschaft um sich herum, aber auch dort habe ich so meine Zweifel, mit Verlaub. Ich war ja selbst einmal auf meiner Suche nach der Wahrheit in solch einem Verein. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass auch dort alles Grau ist, was nicht Theorie ist.... Lest Ihr irgendwo drüber auf meinen anderen Seiten .......... Also, die Wahrheit, oder auch nicht die Wahrheit, also wie es ist, alles ganz einfach, nur Augen auf oder die Sinne, die Dir zur Verfügung stehen, was Du um Dich herum wahrnimmst, das ist Deine wahrgenommene Realität, so einfach ist das. Andere haben ihre eigene. Na, und dann gibt es noch Lebensumstände, wie meine, dass ich Jahre lang gesoffen habe, und ich mir kein Leben ohne Suff vorstellen konnte, damals auch keinen qualvollen Säufertod. Oder Delirium, und dann hat mich die Höhere Macht nach Hamburg geschleppt, wo ich dann durch die Umstände trocken werden durfte. Vielleicht auch alles Zufall, oder starker Überlebenswillen, gesteuert durch ein kreatives Unterbewußtsein, wer kann das so genau wissen ? Fakt ist, dass ich es seit 2003 geschafft habe, wenn's zu Anfang nicht ganz leicht war. Aber wer sagte das noch: "Niemand hat gesagt, dass es leicht wird." ? oder dieser dolle Ausspruch: "Das Leben ist kein Wunschkonzert. " Der Grund meiner Ausführungen hier ist, nicht alleine die Bücher anzupreisen, die ich im Laufe der Zeit gelesen habe, und die mich zu meinem bisherigen Erkenntnisstand gebracht haben (nunja, vielleicht als Nebeneffekt hähä), sondern, weil ich bereits als Kind viel geschrieben habe; meine lieben Eltern brüsteten sich stolz und oft damit, dass ich schon zu Kindergarten-Zeiten aus der Tageszeitung zitieren konnte. Ich habe viel im Kaufmännischen gearbeitet, aber eigentlich wäre ich lieber Schriftsteller geworden. Nach dem Gymnasium wollte ich dann doch lieber "Geld verdienen", und so blieben meine Ambitionen nach dem ersten Lehrlingsgehalt auf der Strecke...... Der Grund ist, aufzuzeigen, wie ich beim "Geldverdienen" immer mehr in die Sucht abgerutscht bin und desweiteren einen Sinnverlust erlitten habe, an dem ich noch immer jeden Tag zu kauen habe....Und wie ich jeden Tag auf's neue trainieren muss, meiner erfahrenen Realität etwas Optimistisches abzuverlangen... So, das war die Einführung, und jetzt fächert sich das Ganze auf. Wie ich bereits andeutete orientiere ich mich an Zen- bzw. taoistischer Sichtweisen. In bin nun kein Mönch, lasse mich nur von gewissen Weisheiten inspirieren. So gibt es da den Ausspruch von Theo Fischer: Der Mensch des Tao kennt keine Ungeduld. Überall, wo er sich befindet, ist er angekommen, ist er am Ziel, nämlich bei sich selbst. Theo Fischer, Wu wei. Und
ich gebe da
eine ganz realistische und praktische Situation vor: Ich sitze an der
Bushaltestelle und mein Bus kommt erst in 30 Minuten; nun kann ich
wahnsinnig ungeduldig sein, oder ich sage mir immer wenn die Ungeduld
hochsteigt: "Ich bin jetzt hier, nach einer anstrengenden Wanderung und
freue mich, dass ich jetzt hier mal sitzen kann." Wir leben in der
ewigen Gegenwart, wir sind jetzt gerade immer hier. Was sich bewegt ist
nur der Sekundenzeiger.... Prinzip verstanden ? WEITER
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