Pragmatischer Zen:
Pragmatik-Definition auf Lexikon: Pragmatismus
Zitat daraus:
Pragmatismus
(griech.) 1) P. (auch: Neo-P.) ist eine philosophische Strömung, die die
lebenspraktische Bedeutung des Philosophierens (Nachdenkens, Reflektierens) in
den Mittelpunkt stellt und danach fragt, welchen Nutzen unterschiedliche
Handlungen, Ideen, Wertungen etc. bewirken. Aus Sicht des P. ist die Trennung
zwischen einer (niederen) körperlich-realen Welt und einer (höheren,
dahinterliegenden) geistig-abstrakten Welt falsch. Vielmehr müssen die geistigen
Fähigkeiten des Menschen als zusätzliche Möglichkeit der Erfassung und
(nutzbringenden) Gestaltung der Welt verstanden werden, d.h. das intellektuelle
Schaffen muss immer wieder in die tatsächliche Welt geführt werden und sich dort
(als praktisch und nützlich) bewähren. Ausgangspunkt des P. ist eine
pluralistische Welt mit offener (nicht-determinierter) Zukunft für alle
Individuen. Vielfalt und Offenheit lassen die Möglichkeit zur (politischen)
Gestaltung und (nützlichen) Verbesserung der menschlichen Existenz zu, erfordern
allerdings auch persönliche Verantwortungsbereitschaft und (immer wieder neue)
Ordnungsleistungen (z.B. hinsichtlich des politischen Zusammenlebens von
Menschen).
2) Ugs. bezeichnet P. ein Handeln, das nicht in erster Linie an ideologische
oder unverrückbare Prinzipien gebunden ist.
Pluralismus
Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 4., aktual. Aufl.
Bonn: Dietz 2006
Siehe auch http://www.pragmatismus.info/ oder FreidenkerForum
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